Mittwoch, 29. April 2009

Peter Bieri: Das Handwerk der Freiheit


Heute wurde das Handwerk der Freiheit von Peter Bieri beschrieben.
Es wurde beschrieben, dass man sich Freiheit erarbeiten muss und das dies in
3 Schritten geschieht.

1) Artikulation - Wählen was ich will!

2) Verständnis des Willen - Will ich wirklich, was ich gewählt habe?

3) Bewertung - Habe ich richtig gewählt?

Die Erarbeitung funktioniert mit diesen 3 Schritten.

Es war das Beispiel von einem Schüler namens Tim gegeben, der entscheiden sollte
ob er nach der 10ten Klasse eine Lehre beginnt oder noch das Abitur macht.

Nach dem oben gezeigten Vorfahren könnte die erarbeitete Freiheit wie folgt aussehen:

1) Ich wähle das Abitur.

2) Ich will es wählen, weil ich meine Talente in der schulischen Ausbildung sehe, um so mehr zu erreichen.

3) Ich habe richtig entschieden, da ich mich vorteilhaft für mich entschieden habe.

So sähe die "Erarbeitete Freiheit" Bieris aus.

Diese erarbeitete Freiheit kann jedoch bei jedem anders aussehen, da jeder eine andere Auffassung der einzelnen Punkte haben kann.



Samstag, 25. April 2009

Harry G. Frankfurt und die Volitionen zweiter Stufe

In der letzten Stunde haben wir wieder eine neue Sicht auf die Freiheit gewonnen.
Es ging darum, dass wir uns etwas wünschen uns zu wünschen. Dies sind sogenannte "Volitionen
zweiter Stufe".
Das allseits bekannte Beispiel dazu ist der Alkoholiker der immer weiter trinkt, obwohl er sich wünscht nicht trinken zu wollen. Dies wäre eine Volition zweiter Stufe. Die Vernunft sagt einem, man solle nicht trinken, doch die Sucht treibt einen dazu. Ein anderes Beispiel wäre, wenn sich ein Mädchen in einen Jungen verliebt, der bereits vergeben ist. Ihre vernunft sagt ihr, das sie ihn nicht lieben soll, da er vergeben ist. Doch sie macht es trotzdem, da sie die Liebe nicht beeinflussen kann. (Sprichwort: Wo die Liebe hinfällt)
Als letztes Beispiel gebe ich noch das des Rauchers. Vernunft sagt: " Rauch nicht, es ist ungesund" die Sucht treibt einen jedoch.
Also was könnten wir tun um nun doch frei zu sein? Die Beispiele zeigen alle 3, dass die Vernunft, die Volition zweiter Stufe auslöst. Also wenn es diese Vernunft in dem Sinne nicht gäbe, wäre man dann frei? Oder käm dann wieder ein anderer Faktor ins Spiel? Fragen über Fragen...

Mittwoch, 22. April 2009

Lerntagebuch 22.04.09

In der heutigen Stunde haben wir eine neue Seite von "Freiheit" kennengelernt.
Dies ist der sogenannte "unbedingte Freie Wille".

Doch ich beginne am Anfang der Stunde. Zunächst sollten wir nach den gemachten Erfahrungen im Unterricht noch einmal beschreiben was denn Freiheit für uns bedeutet. Und somit hat jeder seine zweite "neue" Meinung zur Bedeutung von Freiheit zu Blatt gebracht.

Danach haben wir den Text zur unbedingten Freiheit bekommen und so hat sich sicher beim ein oder anderen die Meinung wieder schlagartig verändert. Plötzlich heißt es das Zufälle was mit Freiheit zutun haben und das "unbedingt freie Menschen", die sich nicht von äußeren Umständen beeinflussen ließen, komplett aus der Gesellschaft fallen würden (Beispiel mit dem Wecker).

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich das Thema und die neue Auffassung von Freiheit sehr gut finde, da sich nun alles noch einmal anders darstellt.

Donnerstag, 2. April 2009

Lerntagebuch 02.04.09

Heute wurde im Unterricht eine Gerichtsverhandlung nachgestellt.
Das ich die Idee gut fand, hatte ich ja bereits im letzten Eintrage erwähnt.

Den Ablauf fand ich relativ gut, auch wenn es schade war, das die Zeit am Ende zu knapp
wurde, sodass wir zu keinem richtigen Ergebnis gekommen sind.
Doch, da kann niemand etwas für, da man vorher nie planen kann wie so etwas läuft.
Es war aufjedenfall interessant sich in eine andere Rolle versetzten zu können.

Mittwoch, 1. April 2009

Lerntagebuch

In der heutigen Stunde haben wir uns mit dem Hausaufgabentext auseinandergesetzt.
Es ging um einen Mann der seine Frau aufgrund bestimmter Umstände umgebracht hat.

Es hat sich die Frage gestellt, ob der Mann in seiner Handlung frei oder unfrei war.
Meiner Ansicht nach kann die Frage nicht definitiv beantwortet werden, da man einerseits
sagen kann, dass die Umstände ihn dazu gezwungen haben und andererseits, dass es letztendlich
doch seine eigene Entscheidung war.

Mir hat die übersichtliche Tabellendarstellung an der Tafel gefallen, sodass man allem gut folgen
konnte.

Außerdem fand ich die Idee zu einem Rollenspiel einer Gerichtsverhandlung in der nächsten Stunde sehr gut und freue mich darauf.

PS: Textkopien und anschließende Umschreibungen sind verboten ;)

Sonntag, 29. März 2009

Heute haben wir nach einem neuen Text zusammengefasst welche Pro und welche Contra Argumente es dafür gibt, dass wir frei sind.
Es steht im direkten Gegensatz zum einen unser Gehirn und zum anderen unser "Unbewusstsein"
Somit konnten wir zu keinem definitiven Schluss kommen.
Anschließend wurden in Gruppen Argumente gesammelt, was wäre wenn wir nicht frei sind.
Die Gruppenarbeit fand ich an der Stunde besonders gut.

Mittwoch, 25. März 2009

Philosophie 25.03.09

Lerntagebuch:

Zum einen stand zunächst der Text Schoppenhauers in der Diskussion.
Muss man unter verschiedenen Umständen etwas wollen müssen? Oder kann
man frei über sein Gewissen handeln?

Danach war das Experiment Benjamin Libets' ein Thema.
Anhand der Diskussion konnte festgestellt werden, dass die Resultate des Versuchs
nicht für jeden Fall gelten.

Meiner Meinung nach eine spannende Diskussionsrunde.